Gespräche (themat.) und Vorträge

Wir laden ein zum offenen, konstruktiven Gespräch und dazu, gemeinsam Neues zu entdecken und zu erarbeiten. Folgendes gibt es:

  • Lektürekreis: „Das Buch der seltsamen neuen Dinge“…
  • „Klein, aber fein“
  • Wie war das noch? Lateinisch übersetzen
  • Science Fiction und Religion – Drei Filmabende mit Einführung, Sichtung und Diskussion mit Inge Kirsner, Hochschulpfarrerin
  • Vortrag: Alltagspraxis des Islams

 

Lektürekreis: „Das Buch der seltsamen neuen Dinge“…

So heißt in Michel Fabers neuem Roman (Zürich 2018) die Bibel. Und seltsam ist es tatsächlich, soll man nicht-menschlichen Wesen auf dem Planeten Oasis, auf dem es keine Bäume, keinen See, keine Schafe gibt, die biblischen Geschichten erzählen. Wir begleiten den englischen Prediger Peter auf seiner Reise ins Weltall, die uns Irdischen neue Perspektiven auf unsere Welt eröffnet. In sieben Lektüreabenden, für die wir Ausschnitte aus Fabers Werk lesen, setzen wir uns damit auseinander, wie Inkulturation und Kommunikation gelingen kann. Die Abende beginnen mit einer kleinen Einführung von Dr. Inge Kirsner.

  • Zeit: Montags, 14-tägig vor dem Gemeinderat, 19:00 – 20:00 Uhr, Beginn: 15. Oktober 2018
  • Ort: Personalzimmer / Kleiner Saal, Schlatterhaus
  • Kontakt: Inge Kirsner; kirsner@esg-tuebingen.de

 

„Klein, aber fein“

Gemeinsam wollen wir dieses Semester das Markusevangelium durchstöbern und
dabei in den Austausch über den Inhalt und die Bedeutung des Textes kommen.
Wie könnte man das besser als in einem kleinen Kreis interessanter und fragender Menschen,
die nicht nur nach Antworten, sondern auch nach Gemeinschaft suchen?

  • Zeit: Montags, jeweils um 19:00 Uhr, Beginn: 22. Oktober 2018
  • 22.10.18
  • 05.11.18
  • 19.11.18
  • 03.12.18
  • 14.01.19
  • 28.01.19
  • Ort: Schlatterhaus, Personalzimmer

Und noch was Feines: Für ein gemeinsames Abendessen und auch Getränke ist ebenfalls gesorgt!
Wenn du schon weißt, dass du kommst, wäre eine Anmeldung unter anja.boborzi@hotmail.de hilfreich, sonst kommt doch einfach so.

 

Wie war das noch? Lateinisch übersetzen

Anhand von Ambrosius von Mailand und seiner Biographie von Paulinus von Mailand, genauer der „vita Ambrosii episcopi Mediolanensis“ von Paulinus Mediolanensis. Geschrieben wurde diese „Vita“ vermutlich ein Vierteljahrhundert nach Ambrosius Tod. Sie stellt eine Mischung aus Lebensbericht und Hagiographie dar und gibt einen guten Einblick, was man christlicherseits Anfang des 5. Jahrhunderts an Vorbildern toll fand. Auch für Gelegenheitstäter*innen gedacht. Gegen das Mittagstief gibt es Kaffee.

  • Zeit: Dienstags, 13:15 – 14:00 Uhr, Beginn: 16. Oktober 2018
  • Ort: Schlatterhaus, Clubraum I
  • Kontakt: Christina Jeremias-Hofius; christina.jeremias-hofius@elkw.de

 

 

Science-Fiction und Religion – Drei Filmabende mit Einführung, Sichtung und Diskussion mit Inge Kirsner, Hochschulpfarrerin

Menschen und Klone
„Alles, was wir geben mussten“ (Mark Romanek, GB/USB 2010) Ein auf dem Roman von Nobelpreisträger Kazuo Ishiguro basierender Film, der aus der Sicht eines Klonmädchens von einer nahen Zukunft erzählt, in der die Menschen ihren vergänglichen Körper optimieren wollen und die Frage nach Identität und Seele sich stellt.

  • Datum: Dienstag, 30. Oktober 2018
  • Zeit: 19:00 – 22:00 Uhr
  • Ort: Schlatterhaus, Kleiner Saal

Menschen und Außerirdische
„Arrival“ (Denis Villeneuve, USA 2016) Dieser seltsam-schöne Film erzählt von der Ankunft einer fremden Lebensform auf der Erde und den Reaktionen der Menschen (und Regierungen) darauf. Die Antwort der siebenarmigen krakenähnlichen Wesen – Heptapoden genannt – auf die brennendste Frage „Warum seid ihr hier?“ kann mit herkömmlichen Mitteln nicht entziffert werden, deshalb wird die Linguistin Louise Banks zu Hilfe geholt. Sie erkennt im Laufe ihrer Kontaktaufnahme, dass die Äußerungen der Fremden einem System folgen, das die Grenzen der bekannten Sprachen und der bisherigen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse überschreitet. Was fangen wir mit Banks Erkenntnis an?

  • Datum: Dienstag, 20. November 2018
  • Zeit: 19:00 – 22:00 Uhr
  • Ort: Karl-Heim-Haus (Herrenberger Str. 16), Großer Lernraum

Mensch und Maschine
„Ghost in the Shell“ (Mamuro Oshii, Japan 1995) Im Jahr 2029 sind viele Menschen Cyborgs, die ihren Körper ganz oder teilweise durch künstliche Implantate ersetzt haben. Sogar das Gehirn lässt sich bis auf einige wenige Zellen durch ein sogenanntes Cyberbrain ersetzen. Verpackt in einer Biokapsel (der sogenannten Shell) stecken in jedem Cyborg menschliche Gehirnzellen mit seinem Geist (Ghost), der Identität und seiner Persönlichkeit. Wir schauen uns den Animefilm an, Vorläufer des Remakes von 2017 mit Scarlett Johansson, und überlegen uns, was den Menschen zum Menschen macht.

  • Datum: Dienstag, 15. Januar 2019
  • Zeit: 19:00 – 22:00 Uhr
  • Ort: Schlatterhaus, Kleiner Saal

Kontakt: Inge Kirsner; kirsner@esg-tuebingen.de

 

Vortrag: Alltagspraxis des Islams

Des Islams? Von welchem Islam sprechen wir denn hier? Und wie sieht dann von welchem Islam die wie gelebte Praxis aus – auch unter den Bedingungen und Anfragen hier in Deutschland?

  • Referentin: Nora Ateia, M.A., Wissenschaftl. Mitarbeiterin, Abteilung für Orient- und Islamwissenschaft
  • Datum: Mittwoch, 28.11.2018
  • Zeit: 20:15-ca. 22:00 Uhr
  • Ort: Schlatterhaus, Kleiner Saal